Grauer Star Operation – Was Sie über den Eingriff wissen müssen

posted am: 8 August 2017

Der Graue Star, auch Katarakt, ist eine Erkrankung des Auges, bei der sich die Linse eintrübt und mit fortschreitendem Stadium eine gräuliche Färbung annimmt, wodurch die Sehfähigkeit eingeschränkt wird. Menschen ab dem 60. Lebensjahr sind häufiger von dieser Erkrankung betroffen. Im Rahmen einer Operation lässt sich der Graue Star beheben. Hierbei wird die eingetrübte Linse entnommen und durch eine künstliche ersetzt.

Der Arzt wird zunächst den Schweregrad des Grauen Stars ermitteln. Wann eine Grauer Star Operation erfolgt, wird meist an den jeweiligen Lebensumständen des Betroffenen ausgerichtet. In schweren Fällen ist die Einschränkung der Sehfähigkeit so weit fortgeschritten, dass der Alltag davon beeinträchtigt wird. Ein baldiger Eingriff ist angeraten.

Die Graue Star Operation wird meistens unter lokaler Betäubung und ambulant durchgeführt. Es handelt sich um einen leichten Routineeingriff, der für den Patienten schmerzlos ist. Mit einem kleinen Schnitt, der kaum mehr als drei Millimeter lang ist, wird die Linsenkapsel geöffnet. Der Kern und die Linsenrinde werden anschließend mit Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Dieser Vorgang wird in der Fachsprache als Phakoemulsifikation bezeichnet. In der Regel lässt der Arzt die seitlichen und hinteren Bereiche der Linse bestehen. Anschließend wird die künstliche Linse gefaltet und in die richtige Position eingebracht. Die künstliche Linse weist Haltebügel auf, die der Arzt in den noch vorhandenen Bereichen der Kapsel befestigt. Doch erst im Auge selbst nimmt das Implantat seine eigentliche Form an. Als künstliche Linse können sowohl weiche Linsen als auch Plexiglas zum Einsatz kommen.

Der Patient wird mit einem Salbenverband versorgt, der für die nächsten Tage auf dem Auge bleibt. Außerdem werden für die nächsten drei bis vier Wochen antibiotische Augentropfen verabreicht, um Entzündungen zu verhindern. In regelmäßigen Abständen wird der Augenarzt das behandelte Auge untersuchen. Erst nach zwei Monaten ist die Heilung des Auges abgeschlossen.  

Sind beide Augen vom Grauen Star betroffen, werden sie mit einem Monat Abstand operiert. So können eventuell aufgetretene Komplikationen beim nächsten Eingriff berücksichtigt werden. Die Graue Star Operation führt, laut Berufsverband der Augenärzte, so gut wie immer zum Erfolg und über 90 Prozent der Patienten können nach der Operation besser sehen als zuvor. Die künstlichen Linsen werden von den Patienten gut vertragen und können sogar Sehfehler beheben. Dem Patienten steht eine große Auswahl an Linsen mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen zur Verfügung. Nicht alle Linsenarten stehen in den Leistungskatalogen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten für Multifokallinsen, die sowohl Kurz-, Weit - als auch Alterssichtigkeit beheben können, müssen vom Patienten selbst getragen werden.

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Optiker und abgefahrene Brillen

Aber leider sind nicht alle mit so guten Augen "gesegnet" oder müssen sich mit zunehmendem Alter damit abfinden, dass die individuelle Sehkraft nachlässt und sie eine Brille benötigen. Wie gut also, dass es bei uns so viele tolle, gut ausgebildete und höchst professionell arbeitende Optiker gibt, die sich genau darum kümmern. Und damit: Hallo und herzlich willkommen auf meinem neuen Blog. Hier möchte ich über "Optiker" berichten, euch von meinen eigenen Erfahrungen in diesem Bereich erzählen, da ich seit meinem fünften Lebensjahr eine (zufriedene) "Brillenträgerin" bin und versuchen, euch auch von den faszinierenden technischen Aspekten der Optik zu begeistern. Außerdem zeige ich euch die verschiedensten - mitunter auch ziemlich "abgedrehten" - Brillenmodelle und informiere euch über "Kontaktlinsen & Co." Also "Brille aufgesetzt" (wenn ihr eine habt...) und viel Spaß beim Lesen!

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